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Legenot bei Reptilien im Terrarium ist sehr häufig stressbedingt. Oft fehlt einfach ein geeigneter Legeplatz und das Weibchen weibert sich, mit den vorhandenen Plätzen vorlieb zu nehmen. Artbedingt muss daher ein geeigneter Platz zur Verfügung gestellt werden. Am besten wird dies bewerkstelligt, indem verschiedene Möglichkeiten angeboten werden.
Aber auch andere Krankheiten und Mangelerscheinungen oder Störungen (z.B. durch ein aufdringliches Männchen) können zu Legenot führen.

Symptome
Legenot ist oft nicht ganz einfach zu erkennen. Oft werden ganz normal Probegrabungen unternommen. Hört das Weibchen dann aber wieder damit auf, ohne die Eier gelegt zu haben, ist handeln angesagt. Häufig werden auch einzelne Eier wahllos im Terrarium verstreut. Man spricht dann von verwerfen. Das Weibchen wird manchmal apathisch, frisst nicht richtig und hängt nur rum. Es kann aber auch sein, dass es sich scheinbar wieder völlig normal verhält und sogar wieder zu fressen beginnt.
Nicht abgelegte Eier können nicht mehr resorbiert werden und verbleiben in der Bauchhöhle, wo sie mit den Eileitern verkleben. Dadurch entstehen unweigerlich Entzündungen, die letztendlich zum Tod des Tieres führen.

Ursache
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, kann Legenot ganz unterschiedliche Ursachen haben. Häufig ist aber einfach kein genehmer Legeplatz vorhanden oder das Weibchen wird dauernd gestört, z.B. durch andere Tiere (Männchen) oder durch den Pfleger.

Vorsorge
Vorsorgemassnahme Nummer 1 ist die Verfügbarkeit eines geeigneten Legeplatzes. Je nach Art sieht dieser natürlich unterschiedlich aus. Bartagamen, aber auch viele andere eierlegende Echsen brauchen eine genügend tiefe, grabfähige, feuchte und leicht temperierte Sandschicht. Zu diesem Zweck kann man eine schwache Heizplatte ins Terrarium einbauen, die nur aktiviert wird, wenn ein Weibchen trächtig ist. Die Heizplatte erwärmt den feuchten Sand auf etwa 26°C. Dies scheint den Weibchen gut zu gefallen und der Platz wird in der Regel gut angenommen. Häufig hilft auch die ansatzweise Vorbereitung einer Höhle. Selbstverständlich müssen allfällige Störfaktoren wie aufdringliche Böcke usw. rechtzeitig entfernt werden.
Es versteht sich von selbst, dass im Terrarium artgerechte Bedingungen geschaffen werden müssen, damit sich die Tiere wohl fühlen. Nicht artgerechte Haltung führt ebenfalls zu Stress und Krankheit, und ist damit wiederum verantwortlich für Legenot.

Behandlung
Die Behandlung einer akuten Legenot gehört unbedingt in fachkundige Hände. Mittels eines Röntgenbildes kann der reptilienkundige Tierarzt die weiterführende Behandlung beurteilen. Einerseits kann er versuchen, mittels des wehenfördernden Hormons Oxytocin die Eiablage einzuleiten und andererseits, wenn dies nicht den gewünschten Erfolg bringt, bleibt letztendlich nur der chirugische Eingriff.

 

 


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