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Börsenordnung Terraristikmesse Karlsruhe

Diese Börsenordnung gilt für Besucher und Anbieter.

Das Rauchen ist in allen Räumen untersagt.

Den Anweisungen des Börsenpersonal ist Folge zu leisten.

Bei Verstößen gegen die Börsenordnung sind die kontrollierenten Behörden berechtigt, sofort fällige Ordnungsgelder zu verhängen. (Verstöße werden mit einem Ordnungsgeld in Höhe von mindestens 50 € geahndet.)

Vorbereitung der Tiere:

Nur gesunde, unverletzte und nicht trächtige Tiere in gutem Pflege- und Ernährungszustand dürfen auf der Börse angeboten und verkauft werden. Es besteht ein Ausstellungsverbot für Qualzuchten nach § 11b Tierschutzgesetz: z.B.: für schuppenlose Zuchtvarianten von Pogona vitticeps (Bartagame). Das Anbieten von Wildfängen wird nur dann gestattet, wenn die Tiere para-sitologisch untersucht und ggf. behandelt worden sind. Nachweiße sind mitzuführen. Wir bitten das Angebot auf Nachzuchtiere zu beschränken.

An- und Abtransport:

Für den An- und Abtransport und auch für die zeitweise Unterbringung von nicht ausgestellten Exemplaren sind thermostabile Behälter, z. B. Styroporboxen o.ä. zu verwenden. Erforderlichenfalls sind diese Behältnisse durch Wärmeakkus oder Wärmflaschen zu temperieren. Das Verwahren von Tieren im Fahrzeug bei ungünstiger Witterung ist verboten. Gekaufte Tiere müssen unverzüglich an einen geschützten Ort (Stand des Verkäufers oder im Tierdepot kostenfrei abgeben) gebracht werden. Sie müssen Artgerecht transportiert und vor nachteiligen Beeinflussungen geschützt werden. Alle Tiere können kostenlos im Tierdepot zur Aufbewahrung abgegeben werden. Als Verkäufer sollten Sie Ihre Kunden auf unser Tierdepot hinweisen. Bitte sprechen Sie uns an.

Mindestanforderungen an die Anbieter:

Jeder Stand ist mit einem gut Sicht- und lesbaren Schild zu versehen, auf dem Name und Adresse des Anbieters aufgeführt sind. (Alle Tiere müssen einzeln gehalten werden.) Jedes Behältnis mit Tieren ist mit einem lesbaren Schild in ordentlicher Schriftgöße mit folgender Kennzeichnung zu versehen:

  • Name und Kontaktmöglichkeit (Telefon Nr.) des Anbieters
  • Artbezeichnung in deutscher Sprache
  • Wissenschaftlicher Name
  • Herkunft: Nachzucht oder Wildfang
  • Geschlecht
  • Schutzstatus: WA Anh. A bzw. B
  • Erreichbare Endgröße
  • Ggf. Angaben zu Besonderheiten: z. B.: spezielle Haltungsbedingungen, Nahrungsspezialist oder Hinweis zur Giftigkeit
  • Gifttiere müßen mit Rotem Schild ACHTUNG GIFTIG gekennzeichnet sein.

Die Kennzeichnungspflicht ersetzt nicht die ausführliche Beratung. ACHTUNG für jedes Wirbeltier ist von jedem Verkäufer ob Gewerblich oder Privat dem Käufer eine ausführliche Haltungsbeschreibung über die wesentlichen Bedürfnisse des Tieres, besonders im Hinblick auf seine angemessene Ernährung und Pflege sowie verhaltensgerechte Unterbringung in schriftlicher Form mitzugeben.

Für die nach Bundesartenschutzverordnung reglementierten Tierarten sind die entsprechenden Nachweise bzw. Papiere bereitzuhalten. Auch für Anbieter aus dem Ausland ist Deutsches Recht gültig und es müssen die entsprechenden Nachweise mitgeführt werden.

Während der Börse ist der Stand mit den angebotenen Tieren immer unter Aufsicht zuführen. Das Abgeben der Tiere an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist nicht erlaubt. Den Käufern empfehlen wir dringend die Kontakdaten des Verkäufers zu notieren. Den Anbietern empfehlen wir die Mitgabe einer Visitenkarte. Spätere Nachforschungen seitens der Börsenveranstalter sind nicht möglich. Wir bitten die Anbieter an den vorderen Tischkanten, zur Besuchergangseite keine Behältnisse mit Tieren zu stellen, oder diese gegen das herunterstoßen zu schützen. Es wird den Anbietern empfohlen eine Tischdecke auszulegen.

Mindestanforderungen und Mindestgröße der Terrarien und Behältnisse für die Tiere:

Allgemeines:

(Hier möchten wir nochmals dringend auf die Einhaltung der Börsenrichtlinien erinnern, insbesondere auch bezüglich der größe der Behältnisse )

(Verstöße werden mit einem Ordnungsgeld in Höhe von mindestens 50 € geahndet.)

  • Geeignetes Bodensubstrat (z.B.: Hobelspäne, als feuchte Unterlage eignet sich Saugpapier oder Terrarienmoos) für die Aufnahme von Ausscheidungen der Tiere muss vorhanden sein.
  • Ein Mindestmaß an Rückzugsmöglichkeiten (Pflanzenteile, Korkríndenstücke, Tonscherben o.ä.) muss vorhanden sein.
  • Tieren aus Feuchtgebieten muss ein feuchtigkeitsspeicherndes Substrat oder eine andere geeignete Möglichkeit zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden. Während der Dauer der Börse sind solche Tiere regelmäßig mit Wassernebel zu besprühen.
  • Ausreichende Belüftung, Beleuchtung und ggf. Wärmezufuhr muß vorhanden sein. Die Temperaturen der Behältnisse müssen den Tieren angepasst sein, durch Heizquellen wie Lichter oder Heizkabel.
  • Behältnisse oder Terrarien sind mindestens in Tischhöhe (80 cm) so aufzustellen, dass die Tiere nur von einer Seite oder von oben besichtigt werden können.
  • Behälter mit Tieren dürfen nicht im Publikumsraum gestapelt werden.
  • Das Beklopfen oder Schütteln mit Tieren besetzter Behälter ist verboten.
  • Das Herausnehmen der Tiere aus den Behältern ist verboten.
  • Das Sondieren zur Geschlechtsbestimmung ist während der Börse nicht gestattet.
  • Eine Betrachtung der Tiere darf nur von einer Seite oder durch den Deckel möglich sein.
  • Alle Tiere müssen in Einzelhaltung untergebracht sein, eine Belegung eines Behältnisses mit mehreren Tieren ist untersagt. Für Wirbellose Tiere gilt dies nur bei Skorpionen, Vogelspinnen und Hundertfüßlern.
  • Säugetieren müssen geeignetes Einstreu, ausreichend große Rückzugsmöglichkeiten, Tränke und Futter zur Verfügung stehen.
  • Das Anbieten von Futtertieren (Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Mäuse, Ratten sowie Frostfutter) ist nur mit schriftlicher Erlaubniss des Veranstalters gestattet. Anbieter die sich nicht daran halten, werden von der Veranstaltung ausgeschlossen ohne Rückerstattung der Tischgebühren.

Artenschutz:

  • Der Verkäufer muss den Käufer auf die Meldepflicht von geschützten Tieren hinweisen. Für jedes nach Anhang A der EG-VO 338/97 geschützte Tier sind die Originalpapiere (Bescheinigung gemäß EG-VO 338/97) mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Der Verkäufer hat dem Käufer die Bescheinigung gemäß EV- VO 338/97 im Original zusammen mit dem Tier auszuhändigen. Eine Vermarktung von Tieren des Anhanges A der EG - VO 338/97 ist nur dann zulässig, wenn die Bescheinigung gem. EG - VO 338/97 den Verkäufer zur Vermarktung des Tieres / der Tiere berechtigt. Gerne können Sie unser Formular zur Herkunftsbestätigung ausdrucken und nutzen. Eine Vermarktung durch Dritte ist unzulässig.
  • Tiere der in der Anlage 6 der BArtSchV aufgeführten Arten müssen gem. den Bestimmungen über die Kennzeichnung von Tieren in Artikel 36 der EG-VO 939/97 und in den §§ 8,10 und 11 BArtSchV gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung muss von der für den Verkäufer zuständigen Behörde in die Bescheinigung gem. EG-VO 338/97 eingetragen worden sein.
  • Beim Verkauf von Arten des Anhanges B der EG-VO 338/97 und von Arten, die in der Anlage 1 der BArtSchV aufgeführt sind, hat der Verkäufer dem Käufer einen Herkunftsnachweis auszuhändigen, auf dem die für die Meldung gem. § 6 Abs. 2 BArtSchV erforderlichen Angaben enthalten sind. Der Herkunftsnachweis muss auch einen Hinweis auf die Meldepflicht gem. § 6 Abs. 2 BARtSchV beinhalten. Benutzen Sie bitte nach Möglichkeit unser ausdruckbares Formular als Zuchtnachweis.
  • Beim Verkauf von aus Drittländern (d.h. nicht EU-Mitgliedsländern) eingeführten Artengeschützten Exemplaren sind die vom Bundesamt für Naturschutz ausgestellten Einfuhrgenehmigungen mitzuführen, soweit eine Einfuhrgenehmigungspflicht für diese Arten besteht. Die Einfuhr der Exemplare darf ausschließlich über die im Bundesanzeiger und im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft bekannt gemachten Zollstellen erfolgen. Bei der Einfuhr sind die Einfuhrdokumente (Einfuhrgenehmigung, Einfuhrmeldung) der Zollstelle vorzulegen.
  • Die gem. § 5 Abs. 1 BArtSchV zu führenden Aufnahme- und Auslieferungsbücher sowie Zuchtbücher sind von den Verkäufern im Original mitzuführen und den Behörden und dem Börsenpersonal auf Verlangen zur Prüfung vorzulegen. Diese Unterlagen müssen auch von Ausländischen Anbietern mitgeführt werden. Dies gilt nach Rechtsauffassung des Bundesamt für Naturschutz auch dann, wenn im Heimatland selbst eine solche Buchführungspflicht nicht besteht.
  • Tiere der Arten Chelydra serpentina (Schnappschildkröte) und Macroclemys temmincki (Geierschildkröte) sowie Panzerechsen dürfen nicht zur Schau gestellt, nicht angeboten, nicht in Verkehr gebracht und nicht vermarktet werden.

Klimaanforderungen:

  • Belüftung: Eine ausreichende Belüftung muss gegeben sein, auf hohe Belüftungsrate ohne Zugluft z. B.: bei Chamäleonarten ist zu achten.
  • Luftfeuchte: Außer bei Wüstenexemplaren ist in jedem Behältnis oder Terrarium den Tieren eine mit sauberem Wasser gefüllte Wasserschale anzubieten.
    Bei Tieren aus Feuchtbiotopen muss ein Feuchtigkeitsspeicherndes Substrat (z.B.: Terrarienmoos) oder eine andere geeignete Möglichkeit zur Erhöhung der Luftfeuchte eingesetzt werden.
  • Temperatur: Je nach Temperaturanforderungen der Art muss das Terrarium während der Börse unter Umständen beheizt werden können (Temperaturkontrolle).

Mindestgröße der Behälter bzw. Terrarien:

(Verstöße werden mit Verwarnungs- bzw. Bußgeldern ab 50.- Euro und mehr geahndet)

  • für Echsen: Mindestens 1,5-fache der Kopfrumpflänge bezogen auf die kürzeste Seite des Behältnis.

    Es dürfen nur Echsen angeboten werden mit einer maximalen Kopf Rumpflänge von 35 cm (ohne Schwanz)
  • für Schlangen: Mindestens das 0,3-fache der Gesamtlänge bezogen auf die kürzeste Seite des Behältnis.

    Es dürfen nur Schlangen angeboten werden mit einer Länge von maximal 1,50 m.
  • für Schildkröten: Mindestens das 2-fache der Panzerlänge bezogen auf die kürzeste Seite des Behältnis.

    Es dürfen nur Schildkröten angeboten werden mit einer maximalen Panzergrölße von 35 cm.
  • für Futtertiere: Die Besatzdichte von Futtertieren muss so bemessen sein, dass jedem der Tiere eine angemessene Mindestgrundfläche und Käfighöhe zur Verfügung steht. Für die Besatzdichte gilt, dass bei Futterwirbeltieren die Hälfte der Bodenfläche frei bleiben muss. Um ein Mindestmaß an Klimastabilität zu gewährleisten, dürfen die Behältnisse für Reptilien und Amphibien eine Mindestgröße von 10 x 10 x 10 cm nicht unterschreiten. Wir bitten Sie die Tiere mit Respekt zu behandeln, so dass es zum Wohle der Tiere ist.

In der Breite muss sich das Tier in den Behältnissen oder Terrarien problemlos drehen und wenden können. Alle Behältnisse sind gegen unbefugtes und unbeabsichtigtes Öffnen zu sichern.

Mindestanforderungen:

  • für Amphibien: Mindestens das 1,5-fache der Kopfrumpflänge bezogen auf die kürzeste Seite des Behältnis.
    Schwanzlurche aus gemäßigten Klimazonen (z. B.: Feuersalamander) dürfen wegen ihrer Empfindlichkeit für Temperaturen über 20 °C nicht angeboten werden. Im Übrigen gelten die Anforderungen für Reptilienbörsen sinngemäß.
  • für Wirbellose (außer Futtertieren): Die Behälter müssen erschütterungsfrei aufgestellt sein und den Tieren genügend Bewegungsraum, Rückzugsmöglichkeiten und Sichtschutz bieten.
  • Bei Skorpionen, Hundertfüßlern (Skolopender) und Vogelspinnen darf in jedem Behälter nur ein Tier angeboten werden. Es gelten die Vorgaben für Gifttiere. Skorpione aus den Gattungen Androctonus, Buthus, Leiurus, Nebo, Parabuthus, Tityus und Hottentotta dürfen nicht angeboten werden.

Ergänzende Bestimmungen:

  • für Gifttiere: Die Gefährlichkeit der entsprechenden Tierart ist durch ein Hinweisschild kenntlich zu machen. An Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen Tiere nicht ohne die Einwilligung der Erziehungsberechtigten abgegeben werden. Die betreffenden Tiere sind in verschließbaren Behältnissen gegen unbefugten Zugriff und gegen unbeabsichtigtes Öffnen, z. B.: durch Herunterfallen zu sichern. Dosen sind mit Tesa zuzukleben. Tiere die Giftig sind, dürfen nicht am vorderen Bereich des Tisches aufgestellt werden. Das Anbieten von Giftschlangen ist nicht gestattet. Skorpione aus den Gattungen Androctonus, Buthus, Leiurus, Nebo, Parabuthus, Tityus und Hottentotta dürfen nicht angeboten werden.
  • Erworbene Gifttiere dürfen nicht über das weitere Börsengelände mitgeführt werden, sondern müssen an der dafür vorbestimmten Stelle abgegeben werden. Der Verkäufer hat den Käufer hierauf ausdrücklich hinzuweisen. Wir bieten kostenfrei ein Tierdepot an.
  • für Kleinsäuger: Ein Anbieten von lebenden „Babymäusen“, „Babyratten“ und anderen vergleichbaren Jungtieren ohne Muttertier ist nicht erlaubt. Das selbe gilt für weibliche Tiere in der Geburt oder bei denen die Geburt weniger als 48 Stunden zurückliegt.
  • Aussteller, deren Tierhaltung Behördlicherseits erheblich beanstandet wird, oder die den Anweisungen der Börsenwarte nicht folgen, werden von der nächsten Terraristikmesse Karlsruhe ausgeschlossen.
  • Das Auslegen oder in jeglicher Art verbreiten von Werbematerialen auf dem kompletten Grundstück des Kongresszentrumes ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Veranstalters gestattet.

Änderungen durch den Veranstalter vorbehalten!
Bei Nichteinhaltung der Börsenordnung erfolgt sofortiger Ausschluss aus der Veranstaltungshalle.

 

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